Klimakterische Beschwerden

Definition:

im Zeitraum der Prä- und Postmenopause bis zu Beginn des Seniums (ca. 47. – 57. Lebensjahr) im Rahmen einer Hormonumstellung (verminderte Östrogenbildung, vermehrte LH- und Progesteronausschüttung) auftretende psychovegetative Beschwerden (z.B. Hitzewallungen, Schweissausbrüche, allgemeines Schwächegefühl, Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Pruritus vulvae, Stimmungslabilität, depressive Verstimmungen).

 

Klimakterische Beschwerden lassen sich i.d.R. gut mit Phytopharmaka als Langzeitanwendung als alleinige Therapie behandeln.

ARZNEIPFLANZEN

Innerlich

HORMONELL WIRKSAME DROGEN

ARZNEIDROGEN

Hinweise und ergänzende Massnahmen

Adjuvant:

Ergänzende phytotherapeutische Massnahmen für die Behandlung der im Rahmen des Klimakteriums auftretende Beschwerden siehe jeweils unter entsprechendem Kapitel.

 

Eine systemische Hormontherapie mit synthetischen Östrogenen und/oder Gestagenen kann zu einer Reduktion der Beschwerden führen, ist jedoch oft mit Nebenwirkungen (z.B. erhöhtes Thromboserisiko, Schlaganfälle, Leberfunktionsstörungen, Endometrium- und Mammakarzinome) verbunden.

 

Entspannungsverfahren (z.B. Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training) und regelmässige körperliche Aktivitäten an der frischen Luft helfen die Beschwerden zu reduzieren.

 

Phytoöstrogenhaltige Nahrungsmittel (z.B. Sojabohnen, Leinsamen) können nachweislich beschwerdelindernd wirken.

 

Eine vitalstoffreiche, vollwertige Ernährung versorgt den Körper mit den notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente.

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