Rizinus

Stammpflanze:

Ricinus communis L.

Verwendete Pflanzenteile:

Rizinusöl (Ricini oleum)

Inhaltsstoffe:

Fettes Öl (Triricinolein), Ölsäure, Linolsäure, Sterole.

Dosierung:

Innerlich:

Tagesdosis 1 – 2 EL bzw. 4 – 6 g in Kapseln.

Teezubereitung:

Nebenwirkungen:

Selten krampfartige Magen-Darm-Beschwerden und allergisch bedingte Hautausschläge.

Bei Überdosierung Übelkeit, Erbrechen, Koliken, heftige Durchfälle.

Kontraindikationen:

Darmverschluss, akut entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Appendizitis, Verschlüsse der Gallenwege und andere Gallenleiden, abdominelle Schmerzen unbekannter Genese, Schwangerschaft, Stillzeit.

Interaktionen:

Arzneimittel mit einer geringen therapeutischen Wirksamkeit (z.B. herzwirksame Glykoside) dürfen erst nach der Darmentleerung eingenommen werden.

Hinweise:

Das im Rizinussamen enthaltene toxische Lectin Ricin und Pyridinalkaloid Ricinin dürfen im Rizinusöl nicht enthalten sein und werden mittels Kaltpressung und anschliessender Wasserdampfbehandlung zu 100 % entfernt.

Nicht länger als 1 – 2 Wochen einnehmen, da eine längere Anwendung zu Elektrolytverlusten führen kann und nur dann einsetzen, wenn durch eine Ernährungsumstellung oder Quellstoffpräparate kein therapeutischer Erfolg zu erzielen ist.

INDIKATIONEN und WIRKUNGEN

Innerlich

Obstipation

(Verstopfung)

  • laxierend
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