Arteriosklerose/Atherosklerose (Arterienverkalkung)

Definition:

degenerative, durch Einlagerungen von Lipiden über Jahre fortschreitende krankhafte Veränderung der Gefässintima mit Verdickung, Verhärtung, Elastizitätsverlust und schrittweiser Einengung des Gefässlumens, welche über eine längere Zeitspanne zu folgenden, teils irreversiblen Schädigungen am Herz-Kreislauf-Gefäss-System hervorrufen können:

  • degenerative arteriosklerotische Veränderungen der Herzkranzgefässe: koronare Herzkrankheit (KHK), Angina pectoris, Herzinfarkt.
  • periphere arterielle Gefässerkrankung: Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit).
  • zentrale arterielle Gefässerkrankung: vaskuläre Demenz, Apoplex (Schlaganfall).

ARZNEIPFLANZEN

Innerlich

ANTIATHEROGENE UND LIPIDSENKENDE DROGEN

ARZNEIDROGEN

Schwefelhaltige Drogen

Ballaststoffhaltige Drogen

Weitere Drogen

Hinweise und ergänzende Massnahmen

Verschiedene sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe beeinflussen ebenfalls den Lipoprotein-, bzw. den Cholesterinspiegel.

Hierzu zählen:

  • Phytosterine/β-Sitosterin (hauptsächlich in nativ und kalt gepressten Pflanzenkeimölen, z.B. Sojaöl).
  • Pflanzliche ungesättigte Fettsäuren/Ω3-Fettsäuren (z.B. Leinöl).
  • Flavonoide (flavonoidhaltige Drogen).
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