Glockenbilsenkraut

Stammpflanze:

Scopolia carniolica JACQ.

Verwendete Pflanzenteile:

Glockenbilsenkrautwurzelstock (Scopoliae rhizoma)

Inhaltsstoffe:

Alkaloide, Hydroxycumarine, Aminosäuren.

Dosierung:

Mittlere Tagesdosis entsprechend 0,25 mg Gesamtalkaloide, berechnet als Hyoscyamin.

Maximale Einzeldosis 1 mg Gesamtalkaloide.

Maximale Tagesdosis 3 mg Gesamtalkaloide.

Teezubereitung:

Nebenwirkungen:

Mundtrockenheit, Abnahme der Schweisssekretion, Akkommodatiosstörungen, Hautrötung, Wärmestau, Tachykardie, Miktionsbeschwerden, Auslösung eines Glaukomanfalls.

Kontraindikationen:

Tachykardien, Prostataadenom mit Restharnbildung, Engwinkelglaukom, mechanische Stenosen im Bereich des Gastrointestinaltrakts, Megakolon.

Interaktionen:

Bei gleichzeitiger Gabe von trizyklischen Antidepressiva, Amantadin und Chinidin Verstärkung der anticholinergen Wirkung.

Hinweise:

INDIKATIONEN und WIRKUNGEN

Innerlich

Dysmenorrhö

  • spasmolytisch

Koliken

  • spasmolytisch

Reizblase

  • miktionsbeeinflussend
Nach oben scrollen