Koronare Herzkrankheit (KHK)
Definition:
Erkrankung der Herzkranzgefässe, deren Ursache meist in einer arteriosklerotischen Verengung der Koronarien liegt und sich klinisch mit den typischen Symptomen einer Angina pectoris (Herzenge) manifestiert.
Schweregrade einer Angina pectoris:
- Stadium I; stumme Ischämie (kein Schmerz).
- Stadium II; Schmerzen bei schwerer Belastung (z.B. Bergsteigen).
- Stadium III; Schmerzen bei mittlerer Belastung (z.B. Laufen zum Bus).
- Stadium IV; Schmerzen bei geringer Belastung (z.B. Ankleiden) oder in Ruhe.
Eine Therapie mit Phytopharmaka eignet sich nur zur adjuvanten Therapie einer koronaren Herzkrankheit im Stadium I +II und ersetzten nicht die chemisch-synthetischen Arzneimittel.
ARZNEIPFLANZEN
Innerlich
DURCHBLUTUNGS- UND MIKROZIRKULATIOSFÖRDERNDE DROGEN
ARZNEIDROGEN
Hinweise und ergänzende Massnahmen
Adjuvant:
Bei nervösen Unruhezuständen und Schlafstörungen als Begleitsymptomatik bei der koronaren Herzkrankheit.
Sedativa → siehe unter nervös bedingte Unruhezuständen und Einschlafstörungen.
HERZSALBEN
Äusserlich bewährt hat sich die Anwendung von Herzsalben mit Kampfer-, Rosmarin- oder Fichtennadelöl, welche im Sinne der Segmenttherapie über die Headzonen wirken und jeweils morgens und abends auf die Herzgegend aufgetragen werden.
SENFKOMPRESSE
1 – 2 EL Senfmehl mit lauwarmem Wasser zu einem Brei verrühren, auf ein Tuch streichen und lose während 5 – 10 Min. auf den linken Oberarm auflegen.
Eine Senfkompresse verbessert über die Headzone reflektorisch die Durchblutung der Herzkranzgefässe und lindert im Notfall Angina-pectoris-Anfälle.
