Nervös bedingte Unruhezustände und Einschlafstörungen

ARZNEIPFLANZEN

Innerlich

SEDATIVA

Die Drogen wirken thymoleptisch (stimmungsaufhellend) und/oder schlafanstossend, wobei der Übergang zwischen beiden Gruppen jeweils fliessend ist.

Drogenkombinationen sind aufgrund ihrer synergetischen Effekte oftmals sinnvoller.

Pflanzliche Sedativa sind weniger gut geeignet bei Durchschlafstörungen.

Im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln (Benzodiazepine) verursachen Phytopharmaka keine Beeinträchtigung der motorischen oder mentalen Leistungen, sind gut verträglich und führen nicht zu Abhängigkeiten.

TAGESSEDATIVA MIT THYMOLEPTISCHER WIRKUNG

ARZNEIDROGEN und ihre thymoleptische Wirkung

NACHTSEDATIVA MIT SCHLAFANSTOSSENDER WIRKUNG

ARZNEIDROGEN und ihre schlafanstossende Wirkung

Hinweise und ergänzende Massnahmen

Hopfen- oder Kräuterkissen mit ätherisch-Öl-Drogen (z.B. Baldrian, Dost, Hopfen, Kamille, Lavendel, Melisse, Orangenblüten, Rosenblüten) wirken, neben das Kopfkissen gelegt, pharmakologisch als sogenanntes «Duftkissen» und unterstützen die Einschlafbereitschaft.

 

Vollbäder mit Baldrian, Hopfen, Lavendel oder Melisse (½ – 1 Stunde vor dem Schlafengehen) weisen eine deutliche Wirkung bezüglich Sedierung, Entspannung und Schlafqualität auf.

 

Von pflanzlichen Sedativa ist im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Arzneimitteln keine Sofortwirkung zu erwarten. Eine Verbesserung der Tagesbefindlichkeit und Schlafqualität tritt i.d.R. nach 2-wöchiger Therapie ein.

 

Um eine ausreichende Dosierung zu gewährleisten, eigenen sich am besten standardisierte Fertigarzneimittel.

Bei Einschlafstörungen lässt sich jede Therapie ergänzend mit einem abendlichen Schlaf- und Beruhigungstee unterstützen.

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