Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

Definition:

funktionelle Darmstörung ohne fassbare organische Ursache, welche durch konstitutionelle und psychische Belastungsfaktoren beeinflusst wird, wobei die Beschwerden in ca. 30 % der Fälle kombiniert mit Verdauungsstörungen auftreten.

 

Entsprechend der vorherrschenden Symptomatik werden beim Reizdarmsyndrom eingesetzt:

  • Diarrhö; stuhlregulierende Drogen.
  • Obstipation; stuhlregulierende Drogen.
  • Wechsel von Diarrhö und Obstipation; stuhlregulierende Drogen.
  • Meteorismus, Völlegefühl; karminativ wirkende Drogen.
  • krampfartige Beschwerden; spasmolytisch wirkende Drogen.
  • nervöse Reizzustände des Darms, welche häufig mit anderen nervösen Zuständen kombiniert sind; sedativ wirkende Drogen.

ARZNEIPFLANZEN

Innerlich

STUHLREGULIERENDE DROGEN

ARZNEIDROGEN

KARMINATIVA (blähungswidrige Drogen)

ARZNEIDROGEN und ihre Wirkstärke

SPASMOLYTIKA (krampflösende Drogen

ARZNEIDROGEN und ihre Wirkstärke

Alkaloidhaltige Spasmolytika → siehe unter Koliken.

Hinweise und ergänzende Massnahmen

Adjuvant:

Bei nervösen Unruhezuständen und Schlafstörungen als Begleitsymptomatik beim Reizdarmsyndrom.

 

Sedativa → siehe unter nervös bedingte Unruhezustände und Einschlafstörungen.

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