Rosmarin

Stammpflanze:

Rosmarinus officinalis L.

Verwendete Pflanzenteile:

Rosmarinblätter (Rosmarini folium)

Rosmarinöl (Rosmarini aetheroleum)

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl, Lamiaceengerbstoffe, Hydroxyzimtsäurederivate, Triterpene, Diterpenbitterstoffe, Flavone, Kohlenhydrate.

Dosierung:

Innerlich:

Tagesdosis 4 – 6 g Droge.

10 – 20 Tr. ätherisches Öl.

3 – 8 ml Tinktur.

Äusserlich:

50 g Droge auf ein Vollbad.

Flüssige und halbfeste Zubereitungen entsprechend 6 – 10 % ätherisches Öl.

Jeweils einige Tr. ätherisches Öl oder als Spiritus zur lokalen Applikation.

Teezubereitung:

2 g (50 g für ein Vollbad) Droge mit 150 ml (4 l) kochendem Wasser übergiessen und bedeckt nach ca. 15 Min. abseihen.

Nebenwirkungen:

Keine bekannt.

Kontraindikationen:

Schwangerschaft (Rosmarinöl).

Interaktionen:

Keine bekannt.

Hinweise:

Zur Herstellung von Rosmarinwein 20 g Droge in 1 l Wein ansetzen und 5 Tage stehen lassen.

INDIKATIONEN und WIRKUNGEN

Innerlich

Amenorrhö

  • emmenagog

Appetitlosigkeit

  • appetitanregend
  • regt die Magen- und Dünndarmmotorik sowie die Sekretion von Galle und Pankreassaft an

Funktionelle Herzbeschwerden

  • herzstärkend

Hypotonie (arterielle)

  • analeptisch

Koronare Herzkrankheit (KHK)

  • durchblutungsfördernd
  • mikrozirkulationsfördernd

Verdauungsstörungen

(funktionelle Dyspepsie/Reizmagen)

  • sekretionsanregend
  • motilitätsanregend

Äusserlich

Arthrose

  • hyperämisierend
  • antiphlogistisch
  • analgetisch
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