Sebostase (trockene Haut)

Definition:

trockene Haut infolge verminderter Produktion körpereigener Lipide durch Unterfunktion der Talgdrüsen, welche die Feuchtigkeit binden und einen Schutzschild gegen Umwelteinflüsse bilden.

 

Als Darreichungsformen eignen sich in rückfettende Zubereitungen (Ölbäder, ölige Lösungen, fetthaltige Salben) eingearbeitete Arzneidrogen mit pflanzlich-fetten Ölen (z.B. Weizenkeim-, Soja-, Nachtkerzen- oder Jojobaöl).

ARZNEIPFLANZEN

Äusserlich

TOPIKA

Wirken:

hautpflegend und antiphlogistisch.

ARZNEIDROGEN

Hinweise und ergänzende Massnahmen

Da trockene Haut oft durch zu häufige oder falsche Hautreinigung auftritt, empfiehlt es sich, möglichst pH-neutrale Syndets, nicht schäumende Duschlotionen und Schaumbäder mit Rückfettungskomponenten zu verwenden sowie alkoholhaltige Externa nur sparsam einzusetzen.

 

Zu heisses und zu langes Duschen, intensive Sonnenbäder, welche die Haut zusätzlich austrocknen sowie Pflege- und Reinigungsprodukte mit Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffen sollten vermieden werden.

 

Bewährt hat sich das «Kleopatrabad» (max. 20 Min. und nicht heisser als 38°C), welches die spröde Haut wieder zart und samtig weich macht.

Zubereitung: 3-4 EL Mandel- oder Olivenöl mit ¼ Liter Milch vermischen und dem Badewasser beifügen.

Wichtig ist, dass die Haut nach dem Bad nicht trocken gerubbelt, sondern nur vorsichtig abgetupft wird.

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